Profligate Her Beauty, As Stars Now Serve Duty
(Tooba Qaiser)
Profligate her beauty,
time course crushed in duty,
to her gaze up to sky,
to dust stirred with her sigh.
Time flows not in dreams,
God calls me, it seems,
at night, when dark rears
dream, which starlight wears.
Seldom the tear rain cares,
just stormy thorn bears,
in floods akin to God's wrath,
in bloods love's deadly bath.
What's truly beautiful?
Woman's pain bountiful,
her eyes telling stories,
in thrall of deep worries.
Profligate her beauty,
time course crushed in duty,
to her gaze up to sky,
to dust stirred with her sigh.
What time could not do,
to tell her what is true,
poignant tears will not fawn,
over dark without dawn.
Some hearts are connected,
in stories sonnetted,
some pain is vaunt, while
transmuted to light vial.
How can light escape,
the source of her shape?
How can light not shine,
in tears dark not whine?
Story that she started,
covertly sky thwarted,
new story begins,
stars speak and she sings.
Someone always listened,
when at night heart stiffened,
profligate her beauty,
as stars now serve duty.
A Woman Looks
(Tooba Qaiser)
A woman looks,
thousand years took,
in her gaze shine,
break shell of time.
Mysterious life,
in gaze her ripe,
secret soul's side,
reveals God's light.
Stare full of heart,
heart tore apart,
now God's the guard,
else death won't halt.
The Moon Came to Ask
(Tooba Qaiser)
The moon came to ask,
the soul's letter in flask,
i searched for it, what a task,
moon alone tore its mask.
Without starlight can't read,
since earthen eyes bereaved,
some prayers mysterious,
in God's light truly grievous.
I beseeched long at night,
if can come divine might,
I reckoned in my tears sight,
true divine world is inside.
If heart is in peace,
do not ask for more please,
in world hearts are jumbling,
unleashed, fake sorrow fumbling.
Hearts leashed in God's light,
are true winners in each plight,
smile, never once earth pleasure,
source is deep divine treasure.
Göttliche Freiheit
(Tooba Qaiser)
Auf Wiesen einsam mit Gott gehen,
des Winds leises Flüstern verstehen,
loslassen von des Lebens Klagen,
Sehnsucht brennt nach wahren Fragen.
Wenn Körper lernen zu schweigen,
laut ertönen dann der Seele Geigen,
nach Unendlichkeit dein Geist strebt,
Gott Selbst den Lebensteppich webt.
Eine neue Freiheit dich grüßt,
frei von Weltfeuer du fühlst,
das Atmen von Neuem beginnt,
die Seele sich an Gott besinnt.
Im Schöpfer nur die Seele brennt,
weg von Weltliebe dein Geist rennt,
unmögliches möglich macht Er,
zeigt dir Seiner Allmacht Wunder.
Wenn Gebete werden mächtig erhört,
wenn Wahrtraum totes Fleisch stört,
wenn in Offenbarung Gott der Eine spricht,
auf ewig umkreist du dann Sein Licht.
Das göttliche Spiel
(Tooba Qaiser)
Perlen regnen im Herzen mein,
in Muscheln aus Zeitkleid,
das lehrt: Gold ist Sittsamkeit,
erhaben eine Frau, keusch und rein.
Sie entflieht dem Schönheitskampf,
Freiheit findet sie in Schleiertracht,
der Seele Stimmen erklingen sacht,
sie töten das Gelüst aus Fleisch Hanf.
Lassen leuchten ihren Geist in Gott,
die Seele spricht der Offenbarung Wort,
lernt heilig Liebe des Egos Tod,
Moral gehorcht nur dem Einen Gott.
Befreit von Fesseln dieser Welt,
Erdsucht in ewige Gottliebe zergeht,
des Lebens wahrer Brunnen entsteht,
wenn Gott betritt des Herzens Zelt.
Glücks dunkler Schleier erhebt sich,
reif, weise, klug wird zur Dame sie,
emanzipiert, unabhängig ihre Partie,
sie gewinnt des Lebens Spiel göttlich.
Eine Frage
(Tooba Qaiser)
Dürstet es deiner Seele nicht,
nach dem einen heiligen Glück?
In dem du könntest fliegen weit,
weit weg von Erdennot.
Klopft an deinem Herzen nicht,
ein anderer Weltengruß?
Er spricht von einer anderen Welt,
das Paradies am Herzensgrund.
Regt dein Geist sich nicht,
im bröckelnden Gedankenschloss?
Mit Mauern aus Angst und Eitelkeit,
zerschellt es nun am Liebeshauch.
Willst sehen du das Licht nicht,
das regiert das Weltenreich?
Schafft Einheit in deinem Fleisch,
spielt das Konzert der Lebendigkeit?
Quält dich eine Frage nicht,
wenn im Blick dir kommt der Schöpfung schönes Spiel,
mit Düften und der Vögellied,
dass aus deinem Wesensgrunde hohe Weisheit spricht?
Die Perlen der Nacht
(Tooba Qaiser)
Leise träumt die Nacht mich,
still scheint der Wahrheit Licht,
Tränen schmücken wie Perlen mich,
in Demut senkt der Blick sich.
Die Reise war kein Kinderspiel,
der Lauf der Zeit war trügerisch,
das Leben nur ein Spiegelbild,
der Sinne Macht meist teuflisch.
Der Regen heilte die Seelen nicht,
wahre Träume irrten im Weltenspiel,
das Lächeln ward oft Fassade bloß,
Erhabenheit und Glück ein Tunnelloch.
Denn wir lernten jede Lüge lieben,
küssten viele Steine und Felsen,
die versprachen Schönheit und Leben,
und zerstörten doch nur den Seelenfrieden.
Wir befreiten die Liebe vom Ego nicht,
hörten den Ruf von Weisheit nicht,
übten nicht sel`ge Selbstverzicht,
hassten Illusionen der Macht und Schönheit nicht.
Wir atmeten, doch atmete die Seele nicht,
wir redeten, doch unser Geist schwieg,
wir schauten, doch waren die Augen blind,
wie lebten, nur leider unsere Herzen nicht.
Die Frage nach dem Sinn war nie leicht,
das dunkle Grab für viele nur Schein,
das Leben aber ist der wahre Feind,
das Weilen auf Erden nicht für die Ewigkeit.
Das Licht der ewigen Nacht wird kommen,
zu spät werden dann die Augen sehen,
die Tränen der Reue werden fließen.
aber die Perlen der Nacht den Tod nicht schmücken.
Meeresglück
(Tooba Qaiser)
Einst ging ein Mann in die weite Welt,
die Lust nach Abenteuer hat ihn bewegt,
die Flucht vom Heim tat ihm nicht weh,
zu laut war der Ruf aus der fernen See.
Es war die blaue Herrschaft, die ihn betörte,
ein Rausch der ihn nicht von der Geliebten löste,
denn blau waren ihre Augen und ihr Wesen reich an Liebe,
als ob im sanften Farbenspiel ihres Blickes jegliche Weisheit ruhte.
Er glitt tapfer über die Gefilde des Meeres,
und trotzte jeden Sturm des flüchtigen Begehrens,
nach Begierde, Lust und Eitelkeit im Leben,
nach Musik und Gesellschaft, der Reichen Fluch und Segen.
Denn die Einsamkeit ist’s, die verleiht dem Gewissen Mund,
wie der erste Vogel, der zwitschert in der Morgenstund,
und mahnt zu schauen nach vorn und zurück,
denn am Horizont allein weilt kein Glück.
Aus der Tiefe des Meeres steigt empor die Wahrheit,
die als Perle in der Muschel thronende Schönheit,
gibt Puls den Wogen, die umspülen das Herz,
und geben Kühle und Erfrischung dem treuen Seelenschmerz.
Dann wird die Sonne zum Seraphen,
für die Wellen des Meeres,
und macht matt das Geliebte,
im Glanz des Schwertes.
Auch schweigt die Zeit still,
einst der König im All,
und neue Liebestöne erklingen,
die besiegten den Verfall.
Das ist das Glück,
das zu berichten,
ich schrieb diese Zeilen,
auf dass einer mag finden darin,
Hoffnung und Belehrung für sein Leben.
Am Ende will der Seemann nur noch einen Rat mitgeben:
Eine Weisheit alt bekannt und allzu häufig gern verdrängt.
Unglücklich sind nur jene,
die Glück suchen in der Welt um sich herum,
doch der Weise treibt im Meer des Glückes,
und macht die Welt glücklich rundherum
Im Namen der Freiheit
(Tooba Qaiser)
Was ist da nur in meiner Seele?
Eine Rastlosigkeit der Liebe,
eine Verwirrung der Gefühle,
ein Traumflug zur Höhe.
Doch, weh, welch Schwäche wohnt in mir,
eine Leere füllt selbst die Gier,
das Leben erscheint so nichtig,
ein Schrei der Seele Freiheit so dienlich.
Jedoch herrscht über den Menschen das Schweigen,
das da verstummt alles farbige Leben,
es wird geschrien, getanzt, gesungen,
doch nichts kann die Mauer der Stille durchbrechen.
Es hat der Mensch sein Paradies endlich erschaffen:
Funkelnde Leichen,
verkümmerte Herzen,
Labyrinth der Gelüste,
Fesseln des Todes
im Namen der Freiheit.
Sein herrlich Lichtspiel
(Tooba Qaiser)
Ich höre ein Lied,
das die Seele heiter singt,
wenn einsam ich lieb,
der dunklen Macht entflieh.
Wenn reiner Regen fällt,
meine Augen golden benetzt,
meine Lippen die Rose küsst,
mich mit Schwanflügeln kürt.
Meine Reise Gott nur führt,
mich mit Sternenlicht schmückt,
wahre Schönheit mir schenkt,
von Seiner Pracht durchtränkt.
Meine Träume Seiner Allmacht Quelle,
meine Seele Seiner Liebe Schöpfkelle,
mein Leben, mein Tod, mein Trost, mein Ziel:
Seine Nähe, Sein Kuss, Sein herrlich Lichtspiel.
Der Mut Perle
(Tooba Qaiser)
Hier musst du alleine tapfer sein,
alleine munter strahlen der Sonne gleich,
alleine funkeln wie dunkler Sternenschein,
in Seele suchen, die an Perlen reich.
Wahren Mut beweisen, sei hart wie Stein,
mit Liebe gewinnen jeden bösen Geist,
nur des Herzens Stimme folgen rein,
selbstlos glücklich dienen, Gott verheißt.
Dein Lächeln soll verzaubern alle Welten,
befreien die Menschen von Sorgnis Ketten,
deinen Feind willst du nicht mal schelten,
dein Wunsch nur: Gott sie doch hätten.
Heilig Mut Offenbarung dir schenkt,
Mut mit Weisheit und Liebe getränkt,
auf ewig Gott nun dein Schicksal lenkt,
der Menschen gottlos Wort nicht mehr kränkt.
Menschsein
(Tooba Qaiser)
Wir lebten einst im Kinderland,
gaben uns lachend die Hand,
wir träumten groß und lebten klein,
wahre Freude war Menschsein.
Doch bald wurden die Fragen zu groß,
die Macht des Denkens ein Palast um uns,
die Einsamkeit ein Keil in uns,
die Menschen unser Werkzeug bloß.
Unsere Ziele suchte die Eitelkeit,
unsere Antworten die Blindheit,
unsere Moral die Feigheit,
unser Leid die Undankbarkeit.
Was wollten wir nur erreichen?
Warum so viel dem Ich verschweigen?
Wem unser Wesen beweisen?
Warum die Scherben des Glücks preisen?
Spaß wurde zu einer Sucht,
Liebe versank in der Egoschlucht,
der Moment löste sich auf in Rauch,
und so unser tristes Leben auch.
Das Prophetenlicht Muhammads (saw)
(Tooba Qaiser)
Keine Worte find ich,
die Feder schweigt,
im Glanze deiner Schönheit,
jeder Liebende sich neigt.
Bescheiden dein Kleid,
und Frieden dein Eid,
die Engel dein Geleit,
Hass und Zorn dein Feind.
Heller als das Sonnenlicht,
deine Liebesmacht reicht,
das Lüstenfeuer erlischt,
geistige Flügel uns verleiht.
Dein Blick ein Goldregen,
aus Träumen der Gottespracht,
aus Schäumen der Himmelsnacht,
eine Reise zum ewigen Leben.
Im Netz der Spinne
(Tooba Qaiser)
Ein dunkler Pfad sich auftut,
dein Herz im Vergangenen ruht,
die Blätter rufen auf zu Neuem,
die Zukunftnacht wir nicht scheuen.
Wenn das Schweigen wird zu laut,
dein Blick zu Gott nur schaut,
der Seele Geheimnisse werden kund,
der Liebe Zwiesprache zu heilig Stund.
Hoch oben du, die Welt unten,
die Jahre scheinen wenig Stunden,
im Netz der Spinne die Zeit steckt,
der Menschenkörper so schnell verreckt.
Burgen baust du für Menschenleichen,
auf ewig deiner Eitelkeit Zeichen,
wenn der Biene Offenbarung tötet Aufruhr,
warum Mensch bist du bei Gott so stur.