Life's Truth I Pry

Tooba Qaiser

When I think,
deep down sink,
in tears shy,
memories fly.

No sun and cloud,
tears so loud,
but I won't cry,
life's truth I pry.

Don't forget life,
all stairs and climbs,
all falls and plights,
tears in soul dive.

Tears come over,
again over,
life is somber,
leaves you sober.

One Star must be mine

(Tooba Qaiser)

As night closes in,
a strange pain I feel,
a painful breathing,
the old wounds won't heal.

A life for her own,
nowhere to be shown,
burdens of life sown,
no love, she is alone.

But when the stars shine,
one star must be mine,
world's a faithless place,
laugh at this disgrace.

Walk alone this path,
when stone hits you laugh,
be brave, ignore past,
success will come at last.

THE PAST NEVER GOES, DESTINY SHOWS.
A BIRD'S DESCENT, BEFORE CRESCENT.

(Tooba Qaiser)

I breathe the past,
eyes shine at last,
horizon so new,
happiness in dew.

Life's miracle,
life's spectacle,
life's fantasy,
just heresy.

Still I behold,
in dawn my gold,
where is the light?
My soul takes fright.

What is life's truth?
Found in tears' booth,
uncouth words are,
in eyes truth star.

I dare to dream,
thousand real realms,
in silence theme,
hopeful day seems.

All tears are saved,
in God's wind waved,
God's pen reveals,
what heart conceals.

Past never goes,
destiny shows,
a bird's descent,
before crescent.

The wind is hailing,
passed heart's wailing,
coeval sound,
hearts's final wound.

The look behind,
an old friend shines,
life's music whines,
solace I find. 

Curtains lifted,
feelings drifted,
life comes to end,
hush with no friend.

Past never goes,
destiny shows,
a bird's descent,
before crescent. 

Für Rouven und ganz Deutschland

(Tooba Qaiser)

Ein Schmerz, altbekannt,
Lebens Abschied fand,
in Mord dein Herztod,
Tränenlied blutrot,

zu sterben war bereit,
Uniforms Reinheit,
Lächeln zu schenken,
wo Mordlust enden,

in Tod der Nation,
bunte Herzfraktion,
aller Puls vereint,
den Tod dein beweint.

Was willst du sagen?
Killer dein Klagen,
bestimmt die Fragen,
zum Grab sein tragen,

ich, Du, zusammen,
Lächeln verschwanden,
Tränen verbanden,
Kräfte erstanden,

Liebe, Mut und Wahrheit,
die neue Freiheit,
der Deutschen Einheit,
deutsche Blutkraft schweigt.

Was willst du sagen?
Killer dein Klagen,
bestimmt die Fragen,
zum Grab sein tragen,

auch deine Wunden,
hast uns geschunden.
du wirst verkünden:
Hass überwunden,

gesiegt hat Deutschland,
der gleiche Schmerz fand,
in allen Herzen,
des Gottes Kerzen,

des Helden Liebe,
spross für dich Triebe,
dein Herz war kostbar,
sein Seelengold wahr. 

Selige Tragödie

(Tooba Qaiser)

Tragik schreibt eine Geschichte,
sie will sprechen, sagt die Seele,
ihr Tosen ein gewaltig Spiel,
ihr Schweigen, der Weg zum ewigen Ziel.

Des Lebens wahrer Brunnen ist sie,
der Nacht Quell und Macht ist sie,
benetzt von Reinheit, ihr Gesicht: Diamant,
ihr Klang eine Sinfonie, besonders charmant.

Nie wird es ohne sie geben Glück,
die Sinfonie bleibt ein trockenes Stück,
das Leben ein Durst nach klarem Wasser,
die Wahrheit eine Lüge aus Sand und Schotter.

Weltentrauer

(Tooba Qaiser)

Heiter glänzt und lacht die Sonne,
jedes Blatt gibt mir trübe Wonne,
nicht will das Zwitschern erhellen meine Seele,
nicht will das Himmelsblau sich mengen mit meinem Auge.

Die Sonne im gelbroten Strudel versinkt,
der Vogel stets ein neues Lied singt,
alles goldbedeckt Trauergeschichten erzählt,
grüne Wiese mit weißer Unschuld bedeckt.

Tränen formen zu Eiskristallen sich,
harte Felsen zertrümmern leise ihr Lied,
beschwingt auf Himmelsflügeln sehnt Liebe sich,
jeder Morgen im Erdenkleid neues Leid bestickt.

Im Tanz wiegt dich Schönheit mit Macht,
golden glänzt auf ewig die Weltenpracht,
leise lässt sich das Herz von ihr besingen,
Silberpflocken regnen, die das Herz besiegeln.

Sternenkuss 

(Tooba Qaiser)

Funkelnder Stern,
des Dunklen Kern,
dem Sand so fern,
des Licht Herrn,

der Träne Kraft,
der Liebe Macht,
der Schönheit Pracht,
der Seele Tracht,

des Herz Siegel,
der Kraft Spiegel,
der Weisheit Ziegel,
der Demut Fibel,

der Geige Klang,
der Lerche Gesang,
des Lebens Drang,
der Freude Hang,

des Atems Lust,
des Todes Brust,
des Jenseits Luft,
des Herrn Kuss. 

Regenlichter

(Tooba Qaiser)

Reinheit liegt im Nebel,
Trost im Wind und Herzsegel,
Leid sinkt vom Wolkendach,
vergoldet leidig' Erdenschmach.

Heilkraft liegt im Sturm selbst,
Seelenlicht im Dunkelzelt,
Weisheit im bunten Laubwelk,
seine Pracht küsst Erdendreck.

Des Geists Lichts bricht der Regen,
mannigfach in bunten Segen,
neue Lebensfarben erstrahlen,
tiefe Schätze, die die Existenz tragen.

Diese Regenlichter will ich sehen immer,
der Regen soll aufhören nimmer,
doch ohne Licht bleibt nur Dunkelheit,
die kosmischen Farben ein göttliches Geheimnis.